
Verstehen. Entlasten. Aufblühen.
Gesundheit ist nicht kompliziert.
Missverständnisse sind es.
Magen- und Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie, aber auch Gastritis, Reizdarm, Zöliakie, Divertikulitis
Wie aus Darmbeschwerden – einem überforderten Verdauungstrakt – eine Autoimmunerkrankung wird? Was wenn medizinische Behandlungen die Krankheit erst auslösen und fördern?
Niemand hat das je einmal hinterfragt. Betrachten wir einmal was Sache ist.
Die Schulmedizin sieht es so
Autoimmunerkrankungen sind ein Rätsel. Wissenschaftler auf der ganzen Welt erforschen, weshalb sich das Immunsystem selbst einschaltet und gesundes Gewebe zerstört. Definitive Antworten gibt es bis heute nicht. Unter Autoimmunerkrankungen ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems zu verstehen, bei der körpereigene Strukturen – Zellen und Organe – angegriffen werden. Daraus resultieren unterschiedlichste Krankheitserscheinungen.
Deine Ärztin bzw. dein Arzt wird dir mitteilen,
«dass Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie oder eine andere Magen-/Darmerkrankung nicht heilbar ist». Diese Aussage ist korrekt, mit den heutigen, noch so modernen Medikamenten können sie diese Krankheiten nicht heilen. Nur dein Körper kann selber heilen, wenn du es zulässt.
Ärzte vermitteln ihren Patienten nur das Gefühl, dass sie helfen können und so wird ein Medikament nach dem anderen ausprobiert. Mit viel Glück erreichen sie für eine kurze Zeit eine Remission. Doch die Krankheit bleibt und verstärkt sich noch.
Wie entsteht eine Remission – eine kurze Krankheitspause?
Warum wirken Medikamente nur für kurze Zeit ‚positiv‘ (= Remission, aber keine Heilung)? Warum scheinen viele Medikamente nur vorübergehend zu wirken, also erreichen nur eine Remission, aber keine echte Heilung?
Aus ganzheitlicher Sicht stellt sich die Frage, ob der Organismus, der eigentlich über eigene Selbstheilungsmechanismen verfügt, durch starke Medikamente eher zusätzlich belastet wird. Wenn ein bereits geschwächter Körper Substanzen erhält, die er als belastend oder ‘giftig’ empfindet, reagiert er instinktiv: Er versucht, diese Stoffe zu neutralisieren und die Auswirkungen abzufedern.
Während dieser Phase treten die ursprünglichen Beschwerden, Schmerzen, Entzündungen oder Bewegungseinschränkungen vielfach vorübergehend in den Hintergrund.
Doch sobald der Körper diese Belastung verarbeitet hat, kehren die Symptome meistens zurück. Manchmal sogar stärker als zuvor. Dadurch entsteht der Eindruck eines kurzen Aufatmens, gefolgt von einem erneuten Rückfall.
Bei jeder erneuten Medikamenteneinnahme wiederholt sich diese Prozedur, bis der Mensch schwächer und schwächer wird und stirbt, oder vorher so klug wird, die Medikamente, die alles verschlimmern, abzusetzen.
Wie entsteht die ‚böse‘ chronische Autoimmunerkrankung?
Warum dein Verdauungssystem nicht kaputt ist – sondern überlastet. Der Darm, bzw. das Verdauungssystem wird erst durch die medikamentöse Behandlung „kaputt“. Natürlich widerspreche ich der Schulmedizin – und viele denken nun an Verschwörungstheorie. Doch ein Blick in die Beipackzettel der modernen Immunsuppressiva klärt auf.
Die Nebenwirkungen eines bekannten Entzündungshemmers
- Kopfschmerzen
- Ausschlag, Juckreiz
- Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen
- Starke Bauchschmerzen auf Grund einer akuten Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Veränderte Leberwerte und Pankreasenzyme
- Schwindel
- Gelbsucht oder Bauchschmerzen auf Grund von Leber- bzw. Gallenfunktionsstörungen
- Erhöhte Empfindlichkeit Ihrer Haut gegenüber Sonnenlicht und ultravioletter (UV-)Strahlung (Photosensitivität)
- Gelenkschmerzen
- Schwächegefühl, Müdigkeit
- Taubheit und Kribbeln in den Händen und Füssen (periphere Neuropathie)
- Atemnot, Husten, pfeifende Atmung oder Verschattung der Lunge im Röntgenbild auf Grund von allergischen und/oder entzündlichen Reaktionen der Lunge
- Haarausfall mit Glatzenbildung
- Muskelschmerzen
- Abnahme der Samenproduktion, die sich nach Absetzen des Arzneimittels wieder zurückbildet
Von einem Immunsuppressiva
- allgemeine Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen
- Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen
- Hautrötung, Hautknötchen oder Hautausschlag (einschliesslich Blasen, Juckreiz oder Abschälen der Haut)
- Muskel- oder Gelenkschmerzen
- plötzliches Keuchen, Husten oder Atembeschwerden
- Brustschmerzen, Atemnot oder geschwollene Beine (Herzprobleme)
- Reversible Schwellung des Gehirns mit Symptomen wie schweren Kopfschmerzen, Sehstörungen, Krampfanfällen, Verwirrtheit und Bewusstseinsminderung, mit oder ohne Bluthochdruck (posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom oder PRES).
- Hautausschlag oder Hautrötung, der oder die sich zu lebensbedrohlichen Hautreaktionen entwickeln kann, einschliesslich grossflächigem Ausschlag mit Blasenbildung und Hautablösung, insbesondere rund um Mund, Nase, Augen und Geschlechtsorgane (Stevens-Johnson-Syndrom) und grossflächige Hautabschälung (toxische epidermale Nekrolyse)
- reversible Pneumonitis (Lungenentzündung, die zu Atemnot, Husten und Fieber führt)
- Probleme mit dem Blut und Knochenmark; Anzeichen sind unter anderem Schwäche, Müdigkeit, Blässe, häufige Blutergüsse, ungewöhnliche Blutungen oder Infektionen
- Wenn Azathioprin in Kombination mit anderen Immunsuppressiva angewendet wird, kann es zu Hirnschädigungen durch einen Virus kommen. Dies kann Kopfschmerzen, Verhaltensänderungen, Beeinträchtigungen der Sprache und Verschlechterungen des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und beim Treffen von Entscheidungen (kognitive Verschlechterungen) verursachen und kann tödlich verlaufen (eine Krankheit, die Progressive multifokale Leukoenzephalopathie in Verbindung mit einem JC-Virus genannt wird)
- Hohe Körpertemperatur (Fieber) oder andere Anzeichen einer Infektion, beispielsweise Halsschmerzen, wunder Mund, Probleme mit der Urinausscheidung oder Bronchieninfektion mit Kurzatmigkeit und Husten
- Probleme mit der Leber; Anzeichen sind unter anderem eine Gelbfärbung der Haut oder der Augäpfel (Gelbsucht)
- Verschiedene Arten von Krebs, einschliesslich Blut-, Lymph- und Hautkrebs
- Eventuell bekommen Sie Ausschlag (erhöhte rote, rosa- oder lilafarbene Knötchen, die bei Berührung schmerzen), besonders auf den Armen, Händen, Fingern, im Gesicht und Nacken, der auch von Fieber begleitet sein kann (Sweet-Syndrom, auch bekannt als akute febrile neutrophile Dermatose).
- Eine bestimmte Art eines Lymphoms (hepatosplenisches T-Zell-Lymphom). Es kann zu Nasenbluten, Erschöpfung, erheblichem Nachtschweiss, Gewichtsverlust und unerklärlichem Fieber kommen
- eine geringe Anzahl an weissen Blutkörperchen = Infektionen
- Übelkeit
- eine geringe Anzahl an roten Blutkörperchen im Blut (Anämie)
- Schwangerschaftscholestase, die starken Juckreiz verursachen kann, insbesondere an Händen und Füssen
- Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse), die starke Schmerzen im Oberbauch verursachen kann
- Möglicherweise kommt es während der Einnahme zu Haarausfall.
- Schwere Leberschädigung, die lebensbedrohlich sein kann (wie Leberverletzung, nicht-zirrhotische portale Hypertonie, portosinusoidale Gefässerkrankung)
- Probleme mit dem Darm, die zu Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit oder Unwohlsein führen (Darmperforation)
- Photosensibilität (Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Sonnenlicht)
- Pellagra (Mangel an Vitamin B3 (Niacin)), der mit einem lokalisierten pigmentierten Hautausschlag, Durchfall und einer Verschlechterung des Gedächtnisses, der logischen Fähigkeiten oder anderer Denkfähigkeiten einhergeht.
- Speicheldrüsenentzündung (Sialadenitis)
- Tremor
Und von Biologika & Small Molecules
- Kopfschmerzen
- Infektion des oberen Respirationstrakts, Sinusitis
- Abdominalschmerzen, Übelkeit
- infusionsbedingte Reaktion
- Schmerzen
- bakterielle Infektionen wie Sepsis, Cellulitis, Abszess
- Neutropenie, Leukopenie, Anämie
- Lymphadenopathie
- allergische Reaktionen des Respirationstrakts
- Depression, Schlaflosigkeit
- Schwindel/Benommenheit
- Hypästhesie, Parästhesie
- Konjunktivitis
- Tachykardie, Herzklopfen
- Hypotonie, Hypertonie
- Ekchymose
- Hitzewallungen, Erröten
- Infektion des unteren Respirationstrakts (zum Beispiel Bronchitis und Pneumonie), Dyspnoe
- Epistaxis
- Gastrointestinalblutung, Diarrhoe, Obstipation, Dyspepsie, gastroösophagealer Reflux
- Leberfunktionsstörung, erhöhte Transaminasen
- Neuauftreten oder Verschlechterung einer Psoriasis, einschliesslich pustulöser Formen einer Psoriasis (primär palmar/plantar), Urtikaria, Hautausschlag, Pruritus, Hyperhidrose, Hauttrockenheit, Pilzdermatitis, Ekzem, Alopezie
- Harnwegsinfektion
- thorakale Schmerzen
- Ermüdung
- Fieber
- Reaktion an der Injektionsstelle
- Frösteln
- Ödem.
- Tuberkulose, Pilzinfektionen (zum Beispiel Candidose)
- Thrombozytopenie, Lymphopenie, Lymphozytose
- anaphylaktische Reaktionen, Lupus-ähnliches Syndrom, Serumkrankheit oder Serumkrankheit-ähnliche Reaktionen
- Amnesie
- Agitation, Verwirrtheit, Somnolenz, Nervosität
- Krampfanfälle
- Neuropathie
- Keratitis, periorbitales Ödem, Hordeolum
- Herzinsuffizienz (Neuauftreten oder Verschlimmerung einer Herzinsuffizienz), Arrhythmie, Synkope, Bradykardie
- periphere Ischämie
- Thrombophlebitis
- Hämatom
- Lungenödem, Bronchospasmus, Pleuritis, Pleuraerguss
- Darmwandperforation, Darmstenose, Divertikulitis, Pankreatitis
- Cheilitis
- Hepatitis, Leberzellschaden, Cholezystitis
- Blasenbildung, Mykosen der Haut/Onychomykose, Seborrhoe, Rosacea, Hautpapillome, Hyperkeratose, Pigmentanomalie
- Arthralgie, Myalgie, Rückenschmerzen
- Pyelonephritis
- verzögerte Wundheilung
- Nachweis von Autoantikörpern.
- Meningitis
- opportunistische Infektionen wie invasive Pilzinfektionen (Pneumocystose, Histoplasmose, Aspergillose, Kokzidioidomykose, Kryptokokkose und Blastomykose)
- bakterielle Infektionen (atypische mykobakterielle Infektion, Listeriose und Salmonellose) und Virusinfektionen (Zytomegalievirus-Infektion), parasitäre Infektionen, Reaktivierung einer Hepatitis B
- Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphom, Morbus Hodgkin, Leukämie, Melanom, Zervixkarzinom
- Agranulozytose (einschliesslich bei Säuglingen, die im Mutterleib gegenüber Infliximab exponiert wurden), thrombotisch- thrombozytopenische Purpura, Panzytopenie, hämolytische Anämie, idiopathische thrombozytopenische Purpura
- anaphylaktischer Schock
- Vaskulitis, Sarkoid-ähnliche Reaktionen
- Apathie
- Myelitis transversa, demyelinisierende Erkrankung des Zentralnervensystems (Multiple-Sklerose-artige Erkrankungen und Optikusneuritis), periphere demyelinisierende Erkrankungen (zum Beispiel Guillain-Barré- Syndrom, chronisch-entzündliche demyelinisierende Polyneuropathie und multifokale motorische Neuropathie)
- Endophthalmitis
- Zyanose
- Perikarderguss
- Kreislaufversagen
- Petechien
- Gefässspasmus
- interstitielle Lungenerkrankung (einschliesslich schnell fortschreitender Erkrankung, Lungenfibrose und Pneumonitis)
- Autoimmunhepatitis, Ikterus
- toxisch epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme
- Furunkulose
- granulomatöse Läsion
- Störungen des Komplementsystems.
- Durchbruchinfektion nach Impfung (nach Exposition in utero gegenüber Infliximab)
- hepatosplenale T-Zell-Lymphome (hauptsächlich bei Adoleszenten und jungen Erwachsenen mit Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa), Merkelzell-Karzinom
- temporärer Sehverlust (während oder innerhalb von 2 Stunden nach Infusion)
- myokardiale Ischämie/Herzinfarkt
- Leberversagen
- Verschlimmerung der Symptome einer Dermatomyositis.
Hinweis: Diese ernstzunehmenden Nebenwirkungen und grossen Komplikationen werden wiederum mit Medikamenten behandelt. Ein Teufelskreis.
Wie sind die Darmbeschwerden mit Entzündungen überhaupt entstanden?
Was sind die Ursachen einer chronischen Darmentzündung, also von Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und Zöliakie?
Magen- und Darmkrankheiten, werden durch ungesunde, entzündungsfördernde und karzinogene Ernährung und durch permanente Verstopfungen durch Schleim- und Schlackenbildung des Kreislaufes, des Gewebes, des Röhrensystems (Blutgefässe, Darm, Organe) ausgelöst. Die ungesunde Ernährung bildet im Darm toxische bakterielle Endprodukte wie das faule Eigas Schwefelwasserstoff.
Schwefelwasserstoff ist nicht nur eine der wichtigsten übelriechenden Quellen bei Blähungen. Es ist ein Gift, das an Darmerkrankungen beteiligt ist. Je nachdem wie du dich weiter ernährst und Medikamente nimmst, können sich die schlechten Bakterien extrem vermehren. Ein weiteres Bakterium mit dem Namen Yersinia, das wir zum Teil in grossen Mengen mit der Ernährung zu uns nehmen, kann ebenfalls entzündliche Darmerkrankungen verursachen.
Grosse Ammoniakmengen entstehen durch die Zersetzung von Bakterien-Proteinen jeden Tag im Darm und belasten die Entgiftungskapazität der Leber. Ammoniak ist ein aggressives, stechend riechendes ‚Reizgas‘, ein starkes Zellgift und ein Hemmstoff der mitochondrialen Energiegewinnung.
Das gesamte menschliche Röhrensystem, besonders die mikroskopisch kleinen Kapillargefässe sind durch falsche Ernährung der heutigen Zivilisation chronisch verstopft. Die Innenwände der Därme sind verkrustet mit altem, verhärtetem Kot und ähneln in ihrem Aussehen der Innenseite eines schmutzigen Ofenrohrs.
Eine Entzündung ist ein Schutzprogramm und Reparatur-Prozess des Körpers!
Der Körper sagt mit Schmerzen im Magen- und Darmtrakt, bei Morbus Crohn, kann auch das ganze Verdauungssystem – also vom Mund bis zum After – betroffen sein, dass etwas schief läuft. „Stopp. So geht es nicht weiter.“
Was macht die leidende Person, sie sucht eine Ärztin bzw. einen Arzt auf, die/der nach ersten Untersuchungen (oft erst Vermutungen) sofort Medikamente, meist Cortison oder Antibiotika verschreibt.
Cortison mindert die Entzündung für kurze Zeit und schwächt das Immunsystem. Doch es entstehen sehr schnell Knochenveränderungen, Knochenverletzungen, Osteoporose. Die Gelenkabstände werden dadurch kleiner, dass Knochen auf Knochen reiben. Entzündungen, Verknöcherung, Knochenbrüche und die Förderung einer Autoimmunerkrankung sind die Folgen. Bereits kurzfristige Einnahme von Cortison kann zu Darmblutungen (oft bei Colitis Ulcerosa zu sehen), Sepsis und Herzinsuffizienz führen.
Die Medizin bekämpft Entzündung wie einen Fehler, wie ein Feind des Körpers. Biologisch ist sie das Gegenteil. Sie versucht zu heilen, was die/der Leidende jedoch nicht zulässt und Medikamente nimmt.
Wenn eine Entzündung mit Medikamenten unterbrochen wird, kann die Reparatur nicht abgeschlossen werden. Und wer die Entzündungsquellen nicht erkennt und diese stoppt, kann nie schmerzfrei und gesund werden.
Typische Blockaden für eine erfolgreiche Reparatur:
- Medikamente (Immunsuppressiva u.a.)
- Energiemangel
- chronischer Stress
- Schlafdefizit
- Stoffwechselprobleme
- stille Infektionen
- Nervensystem‑Dysregulation
Fazit: Unterdrückst du die Entzündung mit Medikamenten, unterdrückst du die Reparatur des Körpers und die Krankheit wird chronisch = Autoimmunerkrankung.
Colitis, Crohn, Gastritis, Reizdarm, Zöliakie, Divertikulitis – sie wirken völlig verschieden. Doch sie teilen ein Muster:
👉 Der Darm reagiert logisch auf ständige Überlastung – nicht chaotisch.
👉 Symptome sind Schutzprogramme – keine Fehlfunktionen.
👉 Entzündungen sind Notbremsen – keine Zerstörungswut.
Wenn du verstehst, warum dein Körper-System so reagiert, verlieren Symptome ihren Schrecken. Und du gewinnst etwas zurück, das viele längst verloren haben: Orientierung.
Ich zeige dir:
- warum dein Darm nicht „kaputt“ ist
- warum Medikamente oft nur Symptome dämpfen und noch mehr Schaden anrichten können
- warum Stress auch so viel Einfluss hat, wie Ernährung
- warum viele Diagnosen denselben Ursprung haben
- und wie Regulation wieder möglich wird
Colitis Ulcerosa: Warum dein Darm nicht gegen dich kämpft
Die meisten Menschen mit Colitis Ulcerosa glauben, ihr Darm „drehe durch“, „zerstöre sich selbst“ oder „sei chronisch entzündet“. Doch Colitis ist kein Angriff. Sie ist ein Schutzprogramm.
Entzündung ist kein Fehler – sondern ein Notfallprogramm
Dein Körper fährt Entzündung hoch, wenn er glaubt, dass Ruhe, Energie und Schutz wichtiger sind als Verdauung. Colitis ist deshalb kein „Defekt“, sondern ein Stoppsignal.
Warum Colitis oft in Phasen kommt
Schübe entstehen nicht zufällig. Sie folgen Mustern:
- Überlastung, je nachdem was du deinem Körper mit Nahrung und Medikamente zuführst
- Stressphysiologie
- Energiemangel
- Nervensystem im Alarm
Der Darm reagiert logisch – nicht chaotisch.
Morbus Crohn: Wenn der Körper Grenzen setzt, die du ignoriert hast
Crohn, kann im Mund beginnen und sich über den ganzen Verdauungstrakt ausbreiten. Sehr Brutal. Doch hinter den Entzündungen steckt kein Autoimmun‑Chaos. Es steckt ein Körper, der Grenzen setzt, die du selber nicht mehr wahrnimmst.
Crohn ist ein deutlicher Alarm des Körpers, kein Angriff
Dein Immunsystem ist nicht „verwirrt“. Es ist dauernd überlastet.
Crohn entsteht, wenn:
- Stress chronisch wird
- das Nervensystem im Überlebensmodus hängt
- Energie fehlt
- der Körper Prioritäten verschiebt
- die Ernährung ungesund ist
Warum Crohn oft den ganzen Verdauungstrakt betrifft?
Weil nicht nur der Darm das Problem ist – sondern die Regulation, die das Körper-System steuert.
Zöliakie & Gluten: Warum dein Immunsystem nicht überreagiert
Zöliakie wird oft als „Überreaktion“ beschrieben. Doch dein Immunsystem überreagiert nicht – es reagiert logisch auf eine Situation, die es als Bedrohung einstuft.
Gluten
Gluten sind für alle Menschen nicht gesund. Nicht alle bekommen jedoch Beschwerden. Es kommt darauf an, wie stabil dein Körper und wie stark dein Immunsystem ist. Was wir nicht vergessen dürfen, Getreide wird stark mit Pestiziden besprüht. Wie stark belastet das den Körper?
Warum die Symptome so heftig sind
Der Körper versucht, dich sofort aus der Belastung zu holen.
Was du daraus lernen kannst?
Zöliakie ist kein Defekt. Sie ist ein präzises Schutzprogramm, das zeigt, wie eng Verdauung, Immunsystem und Nervensystem zusammenarbeiten.
Divertikulitis: Wenn der Darm eine Pause erzwingt
Divertikulitis wirkt wie ein plötzlicher Angriff. Doch sie ist ein Notbrems‑Mechanismus, der entsteht, wenn der Darm überlastet ist.
Entzündung als erzwungene Ruhe
Dein Darm entzündet sich nicht „grundlos“. Er zwingt dich zu:
- Entschleunigung
- Schonung
- Reduktion von Belastung, vor allem durch ungesunde Ernährung
Warum Divertikel nicht das Problem sind
Viele Menschen haben Divertikel – ohne Beschwerden. Das Problem ist nicht die Struktur, sondern die Systembelastung.
Warum Schübe oft nach Stressphasen kommen
Weil dein Körper erst funktioniert – und dann zusammenbricht, wenn die Belastung vorbei ist.
Was Divertikulitis dir zeigt
Der Körper ist durch die ungesunde Ernährung und Überforderung erschöpft – und versucht, dich zu schützen, indem er dich stoppt. Antibiotikakuren (Gegen das Leben) können nicht helfen und verschlimmbessern den gesundheitlichen Zustand massiv.
Reizdarm (IBS): Kein psychisches Problem – ein überfordertes Nervensystem
Ein Reizdarm wird oft bagatellisiert. „Stress“, „Einbildung“, „Empfindlichkeit“. Doch der Reizdarm ist kein psychisches Problem. Es ist ein Nervensystem im Alarmzustand.
Dein Darm ist nicht empfindlich – er ist überlastet
Der Darm ist direkt mit dem Nervensystem verbunden. Wenn das Nervensystem im Überlebensmodus hängt, reagiert der Darm sofort.
Warum Symptome so wechselhaft sind
Weil dein System zwischen:
- Alarm
- Erschöpfung
- Überforderung
hin‑ und herschaltet.
Ernährung ist eine Ursache, aber nicht die einzige
Viele Betroffene jagen Triggern hinterher. Doch ein Reizdarm entsteht nicht nur durch Lebensmittel – sondern durch Regulationsstress. Richtige Ernährung kann beruhigend wirken und den Darm nicht überfordern.
Warum Medikamente selten helfen
Sie beruhigen Symptome, aber sie verändern nicht die Systemlogik, die einen Reizdarm antreibt.
Was ein Reizdarm dir zeigt
Dein Körper ist nicht kaputt. Er ist überreizt – und versucht, dich zu schützen, indem er die Verdauung herunterfährt.
Gastritis: Wenn der Magen im Alarmmodus ‚kocht‚
Gastritis fühlt sich an, als würde der Magen „brennen“. Doch Säure ist nicht das Problem. Sie ist ein Signal.
Gastritis ist ein Stressphänomen
Der Magen reagiert extrem sensibel auf:
- Stress
- Alarmphysiologie
- Überforderung
- Energiemangel
Säureproduktion ist ein Schutzmechanismus
Dein Körper erhöht Säure, wenn er glaubt, dass:
- Gefahr besteht
- Energie gebraucht wird
- Verdauung zweitrangig ist
Warum Gastritis oft plötzlich kommt
Weil dein System kippt – von „funktionieren“ zu „überlastet“.
Ernährung ist nicht der Kern
Sie kann Symptome verstärken, aber sie ist nicht die einzige Ursache. Eine richtige Ernährung kann jedoch korrigierend eingreifen.
Schluss mit dem weiter leiden und ewigen Ausprobieren von Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Tipps, die nichts bringen.
Du brauchst eine klare, funktionierende Lösung, die endlich greift. Kein weiteres Zögern.
Erklärungen
Können Nahrungsergänzungsmittel die Gesundheit unterstützen oder sogar heilen?
Vieles wird blumig beworben. Zum Teil sogar mit wissenschaftlichen Berichten belegt. Doch aufgepasst, fast alles hat keinen Nutzen.
Kurkuma, das Curcumin - mit oder ohne schwarzem Pfeffer, soll angeblich bei Autoimmunerkrankungen Entzündungen heilen. Curcumin-Kapseln, als sogenannte 'Wunderpillen', die fast alles heilen können, enttäuschen. Sie helfen nicht. Nur ganze, frische Bio-Kurkumawurzeln können Entzündungen hemmen, jedoch auch nur wenn Sie Ihre Ernährung anpassen und nichts mehr essen, das Entzündungen fördert.
Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten Inhaltsstoffe, die Entzündungen fördern können.
Das viel beworbene Detox-Pulver zur Darmreinigung hat auch keinen Nutzen. Bei mir in der Onlineberatung und/oder im Buch erfahren Sie, wie Sie Ihren Darm und den ganzen Körper richtig reinigen können. Dafür müssen Sie nichts kaufen.
Hinweis: Lassen Sie sich nicht von Bewertungen, Sternchen und Rezensionen beirren. Über 90% sind gekauft.
Was ist eine Colitis Ulcerosa? Was eine Pancolitis?
Was ist eine Colitis Ulcerosa?
Colitis Ulcerosa ist eine Autoimmunerkrankung, eine chronisch entzündliche Dickdarmerkrankung. Sie tritt oft in Schüben auf. Meistens geht die Entzündung vom Mastdarm aus und kann sich auf den gesamten Dickdarm ausbreiten. In der oberflächlichen Schleimhautschicht des Dickdarms können entzündliche Geschwüre gefunden werden, die bluten. Bei Colitis Ulcerosa sind nicht alle Schichten der Darmwand betroffen, sondern nur die Schleimhaut (innerste Schicht). Eine aggressive Behandlung, bringt nichts. Im Moment Ruhe, doch dafür später um so mehr Schmerzen, neue Entzündungen (neue zusätzliche Autoimmunerkrankungen) und schlussendlich kann Darmkrebs entstehen.
Colitis Ulcerosa tritt oft zwischen dem 20. und 40., sowie zwischem dem 60. und 70. Lebensjahr auf. Aber auch (Kleinst-)Kinder können betroffen sein. Bei Kindern ist die Krankheit besonders schwerwiegend, da die klassischerweise auftretenden starken, häufigen Durchfälle zu einem Gewichtsverlust und einer Mangelversorgung von Nährstoffen und zu Wachstumsrückstand führen kann.
Was versteht man unter einer Pancolitis?
Hinter dem Begriff Pancolitis verbirgt sich eine Entzündung des gesamten Dickdarms. Bei einer Colitis Ulcerosa bedeutet das, dass sich die Entzündung, die normalerweise immer in den unteren Darmabschnitten (Mastdarm) beginnt, nach oben hin ausgebreitet hat.
Bei einer Pancolitis sind die Beschwerden (Schmerzen) viel ausgeprägter als wenn «nur» der Mastdarm von der Colitis Ulcerosa betroffen ist. Auch das Risiko für Komplikationen ist höher, wenn der gesamte Dickdarm entzündet ist. Lassen Sie es nie soweit kommen. Schauen Sie, dass Sie nicht in ein massives Untergewicht kommen.
Erste Anzeichen einer Colitis Ulcerosa-Erkrankung:
Durchfall, auch blutiger Durchfall (kann zu Blutmangel führen),
krampfartige Schmerzen.
Immer wieder Blähungen,
ständiger Drang auf die Toilette gehen zu müssen.
Übelkeit kann immer wieder vorkommen, mit den blut-schleimigen Stuhlentleerungen. Wieso Schleim? Der Schleim wird vom Körper zum Schutz des Darms produziert.
Ist der Darm entzündet und krank, können Entzündungen überall auftreten. Sogar Augen können betroffen sein.
Fieber, vermehrte Müdigkeit, Trägheit und somit Leistungseinbussen,
Herzrasen,
anstieg der weissen Blutkörperchen.
Bei einem starken Blutverlust kann es zur lebensbedrohlichen Situation kommen und im Extremfall eine Notfalloperation nachsichziehen. Wer blutverdünnende Mittel nimmt, sollte diese absetzen, damit Sie nicht täglich zusätzlich viel Blut verlieren – nicht innerlich verbluten.
Was erreichen Sie mit der Basis-Therapie der Schulmedizin?
Mit Medikamenten (Cortison, Chemotherapie, Immunsuppressiva, Antibiotika) bleibt die Krankheit im Körper. Das Immunsystem bleibt schwach, dazu gehören abwehrschwache Lymphen, einen schadstoffdurchlässigen Darm, eine vergiftete Leber, schlecht arbeitende Nieren und ein krankheitsanfälliges Gewebe inkl. Haut.
Wie erfolgreich sind operative Eingriffe?
Im Gegensatz zur anderen typischen chronisch entzündlichen Darmerkrankung, dem Morbus Crohn, kann die Colitis Ulcerosa durch die Entfernung des Dickdarms (Kolektomie) „geheilt“ werden (Vor- und Nachteile dieses grösseren Eingriffs müssen aber sorgfältig gegeneinander abgewogen werden). Mit neueren Techniken ist es möglich, die Verbindung zum Schliessmuskel aufrecht zu erhalten, somit kann ein künstlicher Darmausgang vermieden werden.
Wäre es nicht geschickter das Entzündungsproblem zu lösen, anstatt wegzuschneiden, bis eine neue Entzündung, auch Krebs, auftaucht?
Was ist Morbus Crohn?
Was ist Morbus Crohn?
Bei Morbus Crohn handelt es sich um eine chronisch-granulomatöse (knotenartige Gewebebildung) Entzündung, die im gesamten Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten kann. Bevorzugt befallen sind der untere Dünndarm und der Dickdarm, seltener die Speiseröhre und der Mund/Rachen. Charakterisierend für Morbus Crohn ist der diskontinuierliche (mit Unterbrechungen), segmentale Befall der Darmschleimhaut. Es können also gleichzeitig mehrere Darmabschnitte erkrankt sein, die durch gesunde Abschnitte voneinander getrennt sind. Eine Knotenbildung kann sogar in den Beinen u.a. Bereichen entstehen.
Morbus Crohn = oft hässliche Fisteln. Auweia, ich habe schon ganz fürchterliche Bilder gesehen. Fisteln, nach aussen offen. Ärzte sagen: Das werden Sie nie mehr los, wir können operieren und wenns wieder kommt wieder operieren.
Die Krankheit kann sich langsam oder auch sehr schnell verstärken, wieder abklingen und wieder erscheinen.
Erste Anzeichen einer Morbus Crohn-Erkrankung sind z.B.:
Hauterkrankungen, wie Ekzeme,
Müdigkeit,
Gewichtsverlust,
Schmerzen im rechten Unterbauch. Kann jedoch im ganzen Verdauungstrakt auftauchen.
Durchfall,
Fieber,
Übelkeit,
Erbechen,
Ausschläge auf der Haut,
offene Wunden,
Geschwüre (Pyoderma Gangrenosum),
Gallensteine,
Leberveränderungen,
Fisteln,
blutiger Stuhlgang…
Was erreichen Sie mit der Basis-Therapie der Schulmedizin?
Mit Medikamenten (Antibiotika, Cortison, Chemotherapie, Immunsuppressiva) bleibt die Krankheit im Körper. Das Immunsystem bleibt schwach, dazu gehören abwehrschwache Lymphen, einen schadstoffdurchlässigen Darm, eine vergiftete Leber, schlecht arbeitende Nieren und ein krankheitsanfälliges Gewebe inkl. Haut.
Laufend werden neue Medikamente in Studien durchgeführt. Wenn Sie weiter leiden wollen, nehmen Sie daran teil. So eine Studie dauert mind. 12 Monate. 12 Monate ohne Heilung, dafür mit Nebenwirkungen (z.B., um nur einige Nebenwirkungen zu erwähnen: neue Entzündungen, eine verminderte Anzahl bestimmter weisser Blutkörperchen (sogenannte T-Zellen) im Blut, Harnwegsinfektionen, erhöhte Leberenzymwerte und ein erhöhter Blutdruck). Wenn Sie Morbus Crohn endlich besiegen wollen… Ich helfe Ihnen.
Wie begegnen uns Morbus Crohn Klienten?
Klienten mit Morbus Crohn kommen durch Fehlbehandlungen in einem sehr schwachen Zustand zu uns. Einige leiden an Untergewicht, andere an mehreren Autoimmunerkrankungen.
Was ist Zöliakie?
Was ist Zöliakie?
Bei einer Zöliakie handelt es sich um eine Unverträglichkeit von Gluten, einem Protein, das in Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste vorkommt. Bei den Betroffenen führt dies zu einer chronischen Entzündung des Dünndarms (Darmzotten).
Bauen sich die Darmzotten ab, kommt es meist zu einer *Malabsorption mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen. Die Therapie besteht in einer lebensbegleitenden glutenfreien Ernährung, d.h. in einem Verzicht auf Brot, Teigwaren und allen Produkten, die auf der Basis von Getreide mit Gluten hergestellt sind.
Einer von hundert Menschen hat eine spürbare Zöliakie und etwa 20 - 30 % haben keine klaren Symptome.
Vorsicht: Viele «glutenfreie» Alternativen sind vollgestopft mit raffinierter Stärke, entzündungsfördernden Lektinen aus Reis und Kartoffeln. Dies Produkte können schädlicher sein als Weizen.
Zöliakie können Sie als schützende, gesunde Reaktion auf unangemessene Substanzen (Gluten, vor allem Weizen) betrachten.
Wichtige Frage: Haben Betroffene wirklich nur eine «Gluten»-Intoleranz?
Es ist nicht nur eine «Gluten»-Intoleranz, die Betroffene entwickelt haben. Es kann auch eine «GVO-, mit Pestiziden versäuchte Nahrungsmittel-, zu viele Gluten-Unverträglichkeit» sein. Der Mensch isst einfach keine echten Lebensmittel mehr, sondern künstliche, verarbeitete, vernichtete Lebensmittel mit Geschmacksverstärkern, Konservierungsmitteln, Mineralöl, Farbstoffen, E-Nummern, Hormonen, chemischen Substanzen aller Art usw.
Produkte aus vollem Korn liefern wertvolle Ballast- und Nährstoffe und wirken sich daher positiv auf die Gesundheit aus. Stimmt das? Ja und nein. Beim Kochen werden alle Nährstoffe vernichtet. Nur die Ballaststoffe bleiben übrig. Kochen kann Entzündungen fördern, resp. auslösen.
*Malabsorption ist eine Verdauungsstörung, bei der die Aufnahme von Nährstoffen und/oder Vitaminen über den Darm in das Blutgefässsystem beeinträchtigt ist. Als Ursachen kommen u.a. mangelnde Enzym-Aktivität (weil wir alles kochen), chronische Darmentzündungen oder die operative Entfernung von Darmabschnitten (Kurzdarmsyndrom) in Frage. Die Symptome der Malabsorption können von Befindlichkeitsstörungen wie Blähungen und Bauchschmerzen bis hin zu schweren Mangelzuständen mit Anämie, Muskelschwäche und Gewichtsverlust führen. Man spricht auch von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Diese essen wir uns jedoch auch an.
Was ist Gastritis?
Was ist Gastritis?
Gastritis und Ulkuskrankheit (PUD) betreffen bis zu 50% der Erwachsenen. Gastritis ist eine oberflächliche Erosion und Entzündung der Magenschleimhaut. Sie kann entweder akut oder chronisch sein. Magengeschwüre sind tiefere Erosionen und Geschwüre, die sich durch die Muscularis-Schicht der Magen- oder Zwölffingerdarmschleimhaut erstrecken.
Diese Störungen resultieren aus einem gestörten Gleichgewicht zwischen der Bildung von ätzender Magensäure und der Aufrechterhaltung der schützenden Schleimhautbarriere, die von der Sekretion von Bicarbonat, Prostaglandinen und Schleimhautwachstumsfaktoren abhängt. Im Allgemeinen sind Gastritis und Magengeschwüre mit einem unzureichenden Schleimhautschutz verbunden, während Zwölffingerdarmgeschwüre mit einer übermässigen Säuresekretion verbunden sind.
Eine Helicobacter pylori-Infektion kann weltweit für bis zu 95% der Zwölffingerdarmgeschwüre und 85% der Magengeschwüre verantwortlich sein. Die gramnegativen Spirochätenbakterien, die erstmals 1983 mit Gastritis in Verbindung gebracht wurden, stören die Schleimhautschutzbarriere, machen sie anfälliger für Säureschäden und lösen eine Entzündungsreaktion aus. Die Bakterien reduzieren auch die Somatostatinproduktion, was zu einer erhöhten Gastrinsekretion und -wirkung führt. H. pylori-Infektion ist eine weniger häufige Ursache für Geschwüre.
Weitere Ursachen: Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) sind die häufigste Ursache für Magengeschwüre. Andere Ursachen sind Reizstoffe wie Aspi. (Zensur) und Steroide, Antikoagulanzien, komorbide Krankheiten, schwerer physiologischer Stress einschliesslich Verbrennungen, Sepsis, Trauma und grösseren Operationen, lokales Trauma, wie Platzierung einer Magensonde, genetische Faktoren und Überempfindlichkeit und Autoimmunreaktionen.
Ungefähr 70% der Magengeschwüre (und ein geringerer Prozentsatz der Gastritisfälle) sind asymptomatisch, und nur 20 bis 25% der Patienten mit Symptomen, die auf PUD hindeuten, weisen bei der Untersuchung ein Magengeschwür auf.
Wenn Symptome auftreten, können sie Folgendes umfassen:
Dyspepsie ist das auffälligste Symptom, das aus Schmerzen oder Beschwerden im Oberbauch besteht, die normalerweise im Epigastrium oder im rechten oberen Quadranten lokalisiert sind und manchmal nach hinten ausstrahlen. Während das Essen die Schmerzen bei Gastritis und Magengeschwüren lindern oder verschlimmern kann, werden die Schmerzen bei Zwölffingerdarmgeschwüren durch Essen gelindert, nehmen jedoch normalerweise 2-3 Stunden nach den Mahlzeiten zu.
Magen-Darm-Blutungen: Blutungen können als Hämaturie (entweder rotes Blut oder Erbrechen wie Kaffeepulver), Melena (schwarzer, teeriger Stuhl), Guajak-positiver Stuhl und/oder Anämie bei chronischen Blutungen auftreten.
Das plötzliche Auftreten schwerer, diffuser Bauchschmerzen (oder eine signifikante Verschlechterung bestehender Schmerzen) oder peritonealer Symptome (Steifheit des Abdomens, Schutz und Druckempfindlichkeit) kann auf eine Hohlorganperforation hinweisen, bei der es sich um einen chirurgischen Notfall handelt.
Eine Obstruktion des Magenauslasses ist eine seltene Komplikation, die bei etwa 2% der Patienten mit Ulkuskrankheit auftritt. Symptome sind frühes Sättigungsgefühl, Blähungen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Gewichtsverlust.
Risikofaktoren
Magengeschwüre treten typischerweise bei Patienten über 40 Jahren auf, und die Inzidenz von Zwölffingerdarmgeschwüren erreicht ihren Höhepunkt im Alter von etwa 60 Jahren.
H. pylori–Infektion: Jeder sechste Patient, der H. pylori ausgesetzt ist, entwickelt ein Geschwür. Geschwüre treten viel seltener auf, wennH. pylori ausgerottet wird.
Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs): NSAIDs unterdrücken die Prostaglandinbildung in der Schleimhaut, die normalerweise Teil des Schutzmechanismus der Schleimhautbarriere ist. NSAIDs und Aspi. sind Hauptursachen für PUD. Die Dosis und Dauer der Therapie spielen ebenfalls eine Rolle, aber das Risiko ist in der frühen Behandlungsperiode am höchsten, wenn NSAIDs zum ersten Mal begonnen werden.
Tabakkonsum: Nikotin erhöht die Säuresekretion und verringert die Durchblutung der Schleimhaut im Magen und Zwölffingerdarm. Es ist bekannt, dass Rauchen die Heilung von Magengeschwüren verzögert, aber seine Rolle bei der Pathogenese von Geschwüren ist unklar.
Alkoholkonsum: Alkohol kann Gastritis verursachen, indem er die Säuresekretion stimuliert und die Schleimhautbarriere beschädigt. Es wurden keine Hinweise auf eine Rolle bei der Ulkusbildung gefunden, aber Alkohol kann die Heilung von Magengeschwüren verzögern.
Schwere Operation oder schwere Krankheit: Die Prophylaxe für Gastritis und Geschwüre kann bei Krankenhauspatienten angewendet werden, insbesondere bei Patienten mit mechanischer Beatmung oder bei Patienten, die sich einer grösseren Operation unterziehen. Cushing-Geschwüre sind Magengeschwüre, die mit einem Gehirntumor oder einer Verletzung verbunden sein können, und Curling-Geschwüre sind stressbedingte Geschwüre, die mit ausgedehnten Verbrennungen verbunden sind. Obwohl einige Berichte für eine Prophylaxe bei allen Krankenhauspatienten plädiert haben, wird diese Behauptung nicht durch strenge Daten gestützt.
Extremer psychischer Stress, insbesondere im Zusammenhang mit traumatischen Ereignissen. Dies tritt häufiger bei kritisch kranken Kindern mit vermindertem Magen-pH auf der Intensivstation auf.
Familiengeschichte: Mehr als 25% der Ulkuspatienten haben eine familiäre Ulkusanamnese, verglichen mit 5% der Nicht-Ulkuspatienten. Darüber hinaus wurden schwache Assoziationen zwischen Zwölffingerdarmgeschwüren, Blutgruppe O und Patienten beobachtet, deren Speichel- und Magensekret keine ABO-Antigene enthalten.
Hypersekretorische Zustände: Obwohl ungewöhnlich, verursachen bestimmte hypersekretorische Zustände PUD, einschliesslich Mukoviszidose, Gastrinom, multiple endokrine Neoplasie Typ I (MEN-1), systemische Mastozystose, Kurzdarmsyndrom, Hyperparathyreoidismus, basophile Leukämien und antrale G-Zell-Hyperplasie.
Zusätzliche ätiologische Faktoren: Folgendes kann ebenfalls assoziiert sein: lokale Strahlung, die zu Schleimhautschäden führt, Vasokonstriktoren wie Kokain, Infektionen durch Epstein-Barr-Virus, Cytomegalovirus, Candida und Herpes-simplex-Virus, Chem.-therapeutika, Galle Gastropathie, Zöliakie und Morbus Crohn, eosinophile / allergische / urämische oder ätzende Gastropathien, COPD, Leberzirrhose und Transplantat-gegen-Wirt-Krankheit.
Ungesundes Essen, scharfes Essen kann die Magenschleimhaut angreifen.
Eine Magenschleimhautentzündung (lat.: Gastritis) ist eine akute oder chronisch auftretende Entzündung der Magenschleimhaut und kann nur natürlich heilen. Während es bei der akuten Gastritis nur eine Form gibt, wird die chronische Gastritis in drei verschiedene Typen (A, B, C) unterteilt.
Typ A wird durch eine Autoimmunkrankheit bedingt, bei der Antikörper die Zellen des eigenen Körpers angreifen (schwaches Immunsystem).
Typ B wird durch das Bakterium Helicobacter pylori verursacht.
Typ C ist eine Gallenerkrankung, bei der Gallensaft zurück in den Magen fliesst und diesen dadurch schädigt. Der Typ C kann jedoch auch durch Medikamente verursacht werden.
Bei jedem Typ steckt eine ungesunde Ernährung und chemische Substanzen. Mit einem intakten Immunsystem haben Helicobacter keine Chance.
In der Regel muss eine Magenschleimhautentzündung nicht medizinisch behandelt werden, doch es ist sinnvoll einiges im Leben zu überdenken und zu ändern.
Was ist ein Reizdarm / Reizmagen?
Was ist ein Reizdarm / Reizmagen?
Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Magenschmerzen, Magendruck, Sodbrennen, Übelkeit? Viele kennen das. Beim Arzt erfahren Sie, dass Sie wohl an einem Reizdarm- oder einem Reizmagen-Syndrom leiden. Doch was heisst das? Niemand kann das korrekt beantworten.
Sie bekommen ein paar Tipps, ev. ein oder mehrere Medikamente, ev. Nahrungsergänzungsmittel mit dem schönen Namen Kiji… (Zensur). Doch es nützt nichts. Denn die echten Grundprobleme und Ursachen werden nicht erkannt und somit auch nicht gelöst.
Medizinische Theorien sehen so aus:
Eine Theorie: Eine abnormale Darmmuskelkontraktionen (auf der rechten Seite), die Krämpfe und deshalb auch Schmerzen verursachen können. Dies kann zu Schwankungen in der Verdauunggeschwindigkeit führen (zu schnell = Durchfall, zu langsam = Verstopfung). Manche Menschen bekommen einen Reizdarm nach einer schweren Infektion, aber es ist nicht klar, warum (so die Schulmedizin). Medikamente, auch Antibiotika, sind stark daran beteiligt einen Reizdarm auszulösen, resp. massiv zu fördern. Lebensmittel-Intoleranz ist ein weiterer Auslöser des Reizdarms. Es kann eine Nahrungsmittelempfindlichkeit oder eine Nahrungsmittelallergie sein. Stress ist ein weiterer Grund und unsere ungesunde Ernährung.
Ein Wort zur Trendkrankheit SIBO oder IBS: SIBO ist eine Krankheit, bei der angeblich eine bakterielle Überwucherung des Dünndarms vorhanden ist. Ein Konzept, das sowohl im Internet als auch in bestimmten klinischen Forschungskreisen an Popularität gewonnen hat. Fachzeitschriften für Alternativmedizin geben jedoch zu, dass SIBO zu oft diagnostiziert wird, was Verwirrung und Angst stiftet. SIBO-Tests werden zu oft durchgeführt und man verlässt sich zu sehr darauf. Diagnosen werden schnell und ohne ausreichende Begründung gestellt. Patienten werden dazu verleitet, zu glauben, dass SIBO eine chronische Krankheit ist, die nicht geheilt werden kann und lebenslang behandelt werden muss. Für die meisten ist das einfach nicht wahr. Die «Lactulose-Atemtests» liefern oft falsch positive Ergebnisse und taugen deshalb nichts. Behandelt wird dann mit Antibiotika, das mehr Schaden anrichten kann, als eine Verbesserung oder sogar eine Heilung zu erreichen wäre. „Das ‚Monster‘, das wir heute als SIBO wahrnehmen, ist vielleicht nicht mehr als ein Phantom.“ Mit unserem Gesundheitsprogramm lösen Sie das Problem einfach und gut.
Was ist Divertikulitis?
Was ist Divertikulitis?
Mit unserer modernen Ernährung sorgen wir dafür, dass Divertikel ab dem 40igsten (+/-) Lebensjahr grösser werden, sich mit Kot füllen und durch die Eindickung sich Kotsteine bilden. Diese können zur Schädigung der Schleimhaut im Divertikel führen, was wiederum Entzündungen der Divertikelschleimhaut zur Folge hat. Die Entzündung greift auf die Umgebung über, so dass es je nach Ausbreitungsrichtung zu Eiteransammlungen im Fettgewebe oder zum Übergreifen auf umliegende Organe kommen kann.
So können Fistelbildungen des Dickdarms mit anderen Darmregionen, der Harnblase oder auch der Scheide entstehen. Bei rasanter Geschwindigkeit des Entzündungsprozesses, wie es bei sehr alten Personen oder bei mit entzündungshemmenden chemischen Substanzen behandelten Patienten der Fall sein kann, resultiert eine akut lebensbedrohliche, freie Bauchfellentzündung. Bei langandauernden Verläufen führt die entzündungsbedingte Verdickung der Darmwand zu einem kompletten Darmverschluss.
Ein blutender Divertikel: Nicht selten nehmen Patienten noch blutverdünnende Mittel. Sie leben hoch riskant! Denken Sie an innere Blutungen! Darmspiegelungen können auch zu Blutungen führen.
Erste Anzeichen einer Divertikulitis-Erkrankung können Jahre oder Jahrzehnte vorher auftauchen:
Hauterkrankungen, wie Ekzeme.
Bauchschmerzen, am häufigsten im linken Unterbauch, Bauchkrämpfe, Durchfälle oder sonstigen Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, eventuell Blutungen beim Stuhlgang.
Bei Entzündungen: Starke Bauchschmerzen, vor allem im linken Unterbauch Schüttelfrost, Fieber, reduziertes Allgemeinbefinden (Unwohlsein).
Im Verlauf kann es zu einer Bauchfellentzündung kommen.