Am 4. Februar 2026 sagte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. vor einer Menschenmenge im Tennessee State Capitol: «Wir wissen inzwischen, dass die Ernährung eine Hauptursache für psychische Erkrankungen in diesem Land ist.
Dr. Chris Palmer von der Harvard-Universität hat Schizophrenie mithilfe der Keto-Diät geheilt.»
Er fügte hinzu:
«Ich habe vor zwei Tagen Studien gesehen, in denen Menschen ihre bipolare Störung durch eine Ernährungsumstellung wieder loswerden.»
Bei der ketogenen Ernährung verzichtet man auf Getreideprodukte, die Gluten enthalten. Der Verzicht auf Gluten hilft auch bei vielen anderen Erkrankungen, z.B. ADHS, Epilepsie, Autoimmunerkrankungen usw.
Kritiker sehen das natürlich anders. Das Wort ‚Heilung‘ ist im Gesundheitswesen, pardon in der Gesundheitsindustrie tödlich. Das Wort wird gehasst und jeder der es rauslässt ist ein Verschwörungstheoretiker. Der Begriff ‚Heilung‘ ist gerade in der Psychiatrie ein unpräzises Instrument, und Kennedys Formulierung war rhetorisch ungenau. Man darf nur von Remission sprechen, also einer Pause der Erkrankung. Die Kritiker blendeten jahrzehntelange Forschung in der metabolischen Psychiatrie aus, ignorierten dokumentierte klinische ‚Remissionen‘ und ersetzten die Auseinandersetzung mit den Beweisen durch Autoritätsargumente. Was als ‚unbegründete Behauptung‘ dargestellt wurde, ist in Wirklichkeit Teil eines 75-jährigen Forschungskorpus, den die Medien bewusst ignorierten.
Nur wenige Stunden nach Kennedys Äusserung veröffentlichte die
New York Times einen Artikel mit der Überschrift «Kennedy behauptet fälschlicherweise, die Keto-Diät könne Schizophrenie heilen». Es folgten weitere Medien mit nahezu identische Darstellungen im Independent und bei
Raw Story. In der Berichterstattung wurden zwei Psychiater der Columbia University zitiert: Dr. Paul S. Appelbaum, der die Aussage als ‚einfach irreführend‘ bezeichnete, und Dr. Mark Olfson, der kategorisch erklärte:
«Es gibt derzeit keine glaubwürdigen Beweise dafür, dass ketogene Diäten Schizophrenie heilen.»
Beachten Sie genau, was hier geschieht. Die Medien haben die zugrundeliegende Forschung weder geprüft noch widerlegt. Sie holten eine Stellungnahme von zwei Psychiatern ein, die keine Forschung zur ketogenen Therapie bei Schizophrenie durchgeführt haben, stellten deren autoritär begründete Ablehnungen als Faktenchecks dar und schlossen damit den Kreis.
Warum? Nun ja, schizophrene Menschen, die gesund werden, brauchen keine Psychiater mehr und auch keine Medikamente.
Ausführlich können Sie alles hier lesen (mit allen Studien): https://sayerji.substack.com/p/unfounded-rfk-jrs-grain-free-schizophrenia oder hier: https://greenmedinfo.com/content/unfounded-rfk-jrs-grain-free-schizophrenia-cure-backed-75-years-research-media
Hinweis: Fasten-Kliniken in Russland haben seit Jahrzehnten Erfolg bei Schizophrenie und anderen psychischen Krankheiten mit einer konsequenten Ernährungsumstellung. Meine empfohlene Ernährung geht tiefer, da eine ketogene Ernährung auch Entzündungen fördern kann.