
Obwohl viele Menschen den ganzen Tag trinken leiden sie an Dehydration Flüssigkeitsmangel und fühlen sich müde und schlapp. Im Altersheim wird darauf geachtet, dass BewohnerInnen täglich Kaffee, Tees und Wasser trinken. Generell heisst es man soll mind. 2 Liter Flüssigkeit trinken.
Aber niemand fragt sich, was heisst das überhaupt. Haben die Getränke auch Nährstoffe? Viele werden als natürliche Energie-Booster vermarktet. Doch stimmt das überhaupt?
Ein koffeinhaltiges Getränk soll helfen. Die Logik scheint einleuchtend: Koffein steigert Wachheit – und Wachheit fühlt sich wie Energie an.
Koffein ist jedoch ein bekanntes Diuretikum. Pro 285 ml koffeinhaltigem Getränke kann der Körper bis zu 355 ml Wasser verlieren – ein Nettoverlust und kein Nettozuwachs an Zellhydratation.
Selbst koffeinfreie Kräutertees, die geme als gesunde Flüssigkeitszufuhr gelten, wirken aufgrund der komplexen Kombination bioaktiver Verbindungen und des hohen Kaliumgehalts harntreibend. Dies erzeugt einen osmotischen Effekt, der Wasser entzieht, anstatt es dem Körper zuzuführen.
Die erschöpfte Person trinkt Kaffee, um sich wacher zu fühlen. Ihre Zellen dehydrieren dadurch noch mehr. Die *ATP-Produktion sinkt. Die Erschöpfung verstärkt sich. Sie trinkt noch mehr Kaffee. Das Problem verstärkt sich selbst die eigentliche Ursache – der Wassermangel der Zellen – wird nie angegangen, weil sie in der herkömmlichen Betrachtungsweise von vornherein nicht richt erkannt wurde.
*Biologisch gesehen ist ATP (Adenosintriphosphat) der universelle und unmittelbar verfügbare Energieträger in allen lebenden Zellen. Die ATP-Produktion findet hauptsächlich in den Mitochondrien, den sogenannten „Kraftwerken der Zellen“, über die sogenannte Zellatmung (Atmungskette) statt. Dabei werden Nährstoffe wie Glukose unter Sauerstoffverbrauch in Energie umgewandelt. Der Körper eines Erwachsenen produziert und recycelt so täglich etwa die Hälfte seines eigenen Körpergewichts an ATP.
Wie sieht das nun mit Wasser aus?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach jahrzehntelanger Forschung Bedenken hinsichtlich des langfristigen Konsums von demineralisiertem Wasser geäussert und insbesondere den Bericht „Nährstoffe im Trinkwasser“ in Auftrag gegeben.
Müdigkeit ist kein Flüssigkeitsproblem – es ist ein biologisches Wasserproblem. Viel verwenden heute Umkehrosmose und Enthärter. Moderne Technik für sauberes Wasser wird verkauft.
Der zugrundeliegende Mechanismus ist dokumentiert: Umkehrosmosewasser entfernt 92–99 % der gelösten Mineralien, darunter Kalzium, Magnesium und Kalium. Beim Konsum liefert dieses mineralarme Wasser nicht nur keine Mineralien mehr – es entzieht sie dem Körper aktiv.
Das hypoosmotische Wasser stört das Ionengleichgewicht und entzieht Knochen, Zähnen und Weichgewebe Mineralien.
Tschechische und slowakische Bevölkerungsgruppen, die zwischen 2000 und 2002 Umkehrosmoseanlagen für ihr Trinkwasser einführten, berichteten innerhalb weniger Wochen bis Monate nach der Umstellung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Müdigkeit, Schwäche und Muskelkrämpfe – Symptome, die mit einem akuten Magnesium- und Kalziummangel übereinstimmen.
Bei abgefülltem Wasser besteht ein ähnliches Problem. Viele der als Premium Wasser verkauften Produkte sind enthärtet, demineralisiert oder auf andere Wege verarbeitet, wodurch die Mineralien verloren gehen, und mit Mikroplastik verunreinigt sind. Die Verpackung mag sich ändern, der biologische Mangel jedoch nicht.
Ein Wort zu kohlensäurehaltigem Wasser, mögliche Nebenwirkungen:
Das freigesetzte Kohlendioxid-Gas dehnt den Magen und führt zu Sodbrennen, Aufstossen, Blähungen oder Völlegefühl. Personen mit einem Reizdarmsyndrom oder einer Refluxkrankheit sollten Sprudelwasser meiden.
Kohlensäure senkt den pH-Wert des Wassers leicht in den sauren Bereich (oft zwischen (pH 5) und (pH 6). Bei dauerhaftem Konsum über den Tag verteilt kann dies die Schutzschicht der Zähne angreifen. Reines Wasser ist hierbei jedoch weitaus harmloser als gezuckerte Softdrinks oder Fruchtsäfte.
Einige Studien deuten darauf hin, dass die Dehnung des Magens durch das Gas das Hungerhormon Ghrelin freisetzen kann, was theoretisch den Appetit anregt.
Das Völlegefühl durch die Kohlensäure führt bei manchen Menschen dazu, dass sie insgesamt weniger Flüssigkeit aufnehmen, als ihr Körper eigentlich benötigt.
Wo ist biologische Wasser enthalten, das Ihren Körper ernährt?
Biologisches Wasser wird am besten aus wasserreichen Bio-Lebensmitteln wie Wassermelone, Sellerie, Äpfeln, Trauben… und all den wunderbaren Lebensmitteln (rohem Gemüse, Salate) gewonnen, die unsere Vorfahren unverarbeitet direkt aus der Erde ernteten. Stehen diese nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, trinken Sie stilles Wasser.
Umkehrosmose-, destilliertes oder hochwertig gefiltertes Wasser, wo liegt das Problem? Die Reinigung an sich ist nicht das Problem, sondern der Verlust an Nährstoffen.
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