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Diese Pose löst die „Ruhe- und Verdauungsreaktion“ des Gehirns aus, um Stress abzubauen und die geistige Klarheit zu steigern. Durch Vorbeugen und Anziehen des Kinns wird der Vagusnerv stimuliert, wodurch das parasympathische Nervensystem aktiviert wird.
Diese Umstellung senkt effektiv den Cortisolspiegel und erhöht den GABA-Spiegel – einen wichtigen Neurotransmitter, der Angstzustände lindert.
Neben diesen chemischen Vorteilen bietet die Übung tiefe körperliche Entspannung, indem sie die Wirbelsäule sanft streckt und Verspannungen in Hüfte und Schultern löst, die häufig durch Bewegungsmangel verursacht werden. Integrieren Sie diese regenerative Übung in Ihren Alltag – das kann langfristig erhebliche gesundheitliche Vorteile bringen, darunter eine verbesserte Schlafqualität und ein niedrigerer Ruhepuls.
Um diese Effekte zu maximieren, empfehlen Experten, in den Kniestand zu gehen und den Oberkörper über die Oberschenkel zu beugen, sodass die Stirn fest auf dem Boden oder einem Block ruht. Während Sie tief in den Rücken atmen, beruhigt die Stille Ihre Gedanken und fördert Ihre Konzentration.
Schon wenige Minuten in dieser Position wirken wie eine körperliche und seelische Auszeit und sind somit eine wichtige Gewohnheit, um den Belastungen des modernen Lebens besser zu begegnen.
Quelle: Streeter, CC, Whitfield, TH, Owen, L, Rein, T, Karri, SK, Yakhkind, A, Perlmutter, R, Prescot, A, Renshaw, PF, Ciraulo, DA, & Jensen, JE (2010). Auswirkungen von Yoga im Vergleich zu Spaziergängen auf Stimmung, Angstzustände und den GABA-Spiegel im Gehirn: Eine randomisierte, kontrollierte MRS-Studie. Journal of Alternative and Complementary Medicine.