Erfahrungsbericht aus meiner Praxis. Mein neuer Weg: Gesund werden und bleiben.

Dieser Beitrag wurde zuerst auf Substack veröffentlicht.
Es war ein ungewöhnlich milder Spätherbsttag, der 3. Dezember 2011, in Hamburg. Ich hatte gerade ein Meeting beendet und wollte eigentlich nur kurz durchatmen, als mir plötzlich schwindlig wurde. Eine Welle von Übelkeit schoss durch meinen Körper, mein T‑Shirt war innerhalb von Sekunden durchnässt, und ich spürte, wie mir die Kraft entglitt. Ich erinnere mich noch daran, wie ich mich auf den Teppich in meinem Büro setzte – und dann wurde alles schwarz. Zuerst dachte ich an meine Diabeteserkrankung.
Als ich wieder zu mir kam, lag ich halb seitlich auf dem Boden und war überzeugt: „Das ist eher ein Herzinfarkt.“ Mit zitternden Händen griff ich nach meinem Handy und rief meinen Partner an. „Bitte – ruf sofort den Notruf.“ Meine Bürotür war abgeschlossen, und ich wusste, dass ich sie irgendwie erreichen musste. Ich kroch über den Boden, Zentimeter für Zentimeter, bis ich die Tür erreichte und sie mit letzter Kraft öffnete.
Code Rot
Die Rettungskräfte waren in wenigen Minuten da. Ich erinnere mich nur noch an die Sirenen und daran, wie jemand sagte: „Wir müssen sofort los.“ In der Notaufnahme sah ich das Gesicht des diensthabenden Kardiologen über mir. „Wir tun alles, was wir können“, sagte er ruhig. Doch während der Behandlung – eine Notfallverödung der blockierten rechten Koronararterie – kam es zu einer Komplikation: Ich erbrach plötzlich, der Katheter verrutschte, und es entstand ein Riss in meiner Aorta.
Von diesem Moment an ging es um Sekunden. Ich brauchte nicht nur einen Bypass, sondern auch eine sofortige Reparatur der Aorta. Der Chefarzt sprach mit meinem Partner kurz vor der OP und sagte ihm, er solle die Familie informieren – meine Überlebenschance liege bei etwa 25 Prozent. Mein Herz blieb während der Operation zweimal stehen. Trotzdem überlebte ich.
Mein Leben davor
Damals war ich 56 Jahre alt, leichtes Übergewicht – vor 5 Jahren, also mit 51, wurde Diabetes Typ 2 diagnostiziert. Seither war ich davon überzeugt, dass ich mich nach einer Ernährungsberatung „Herz- und Blutzucker-freundlich“ ernähre: etwas Fisch, etwas Geflügel, rotes Bio-Fleisch, viel Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte, Olivenöl. Ich machte Pilates, ging wandern und meditierte regelmässig. Niemand hätte gedacht, dass ich jemals einen Herzinfarkt bekommen würde. Ich selbst am wenigsten.
Der Blutzucker ging jedoch nie zurück. Ich musste täglich Medikamente nehmen und seit einem Jahr Insulin.
Doch dieser Tag veränderte alles. Seitdem widme ich mein Leben dem Verständnis von Herzkrankheiten – und der Frage, wie man sie verhindern kann.
Herzkrankheiten – die stille Epidemie
Ich lernte, dass Herzkrankheiten die Nummer der Todesfälle sind – und dass sie in vielen Fällen vermeidbar wären. Die typische westliche Ernährung ist reich an Cholesterin, Kalzium und gesättigten Fetten. Genau die Stoffe, die Plaques in den Arterien entstehen lassen.
Was mich nach der Operation am meisten schockierte, war das Essen im Krankenhaus: Zum Frühstück Rührei. Zum Mittagessen Hähnchen. Zum Abendessen Rindfleisch. Ich war benommen, aber nicht so benommen, dass ich nicht verstand: Das ist genau die Ernährung, die mich hierher gebracht hat.
Ein Wendepunkt
Auf der Suche nach Antworten und Verständnis für meine Erkrankungen bin ich aus Zufall auf die Internetseite von André Schudel in der Schweiz gestossen. Nach ein paar Fragen, die mir umgehend beantwortet wurden, buchte ich eine Onlineberatung. Bereits nach einem Tag bekam ich eine ausführliche Antwort und zusätzliche Unterlagen zum Lesen.
Ich sah sofort, dass meine Ernährung das grösste Problem war. Es wurde auch beschrieben, dass ich wohl an Diabetes Typ 3c (Bauchspeicheldrüsenentzündung) erkrankt bin und nicht an Diabetes Typ 2.
Die Empfehlung war klar: Pflanzliche Lebensmittel! Warum?
Die Herzkranzgefässe sind mit Endothelzellen ausgekleidet. Diese produzieren Stickstoffmonoxid – ein Stoff, der die Gefässe öffnet und geschmeidig hält. Pflanzliche Lebensmittel fördern diese Produktion. Tierische Produkte blockieren sie.
Pflanzen enthalten kein Cholesterin. Tierische Produkte hingegen liefern genau das Cholesterin und Kalzium, die der Körper nicht verwerten kann und die sich in den Arterien ablagern und die gefährlichen, dünnwandigen Plaques bilden, die plötzlich reissen können – und innerhalb von Minuten einen tödlichen Herzinfarkt auslösen.
Ein tragischer Fall
Vor einigen Monaten starb der Bruder einer Freundin. Mit 42. Er fühlte sich an einem Abend „nicht ganz wohl“, legte sich hin – und war kurze Zeit später tot. Ein plötzlicher Herzinfarkt. Niemand hatte ihm je erklärt, dass eine richtige Ernährung seine Arterien hätte schützen können. Er schluckte einfach Blutdrucksenker.
Mein neuer Weg – meine neue Ernährung gegen Diabetes Typ 3c und Bluthochdruck – hat mir ein neues Leben geschenkt, ohne Angst.
Wenn du das auch möchtest, informiere dich. Denn reine pflanzliche Lebensmittel oder eine vegane Ernährung helfen nicht zu 100%.
Lies hier weiter… oder buche eine individuelle Onlineberatung…
