Es sterben Menschen trotz Blutverdünnern weiterhin an Herzinfarkt und Schlaganfall. Baby‑Aspirin wird oft als „Krebsprävention“ verkauft – die Daten sind schwach, die Risiken real.

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Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko – vor allem bei ungesunder Ernährung, Stress und Bewegungsmangel – für Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen deutlich. Vor allem:
- Vorhofflimmern
- Arteriosklerose
- Thrombosen
- Schlaganfallrisiko
Deshalb verschreiben Ärzt:innen ab 60–70 Jahren fast routinemässig Blutverdünner.
Doch der Begriff ist irreführend: Das Blut wird nicht dünner.
Blutverdünner (Antikoagulanzien und Plättchenhemmer) hemmen die Blutgerinnung, damit sich keine gefährlichen Blutgerinnsel bilden, die Gefässe verstopfen und Schlaganfall oder Herzinfarkt auslösen können.
Verhindern Blutverdünner eine Gefässverengung?
Nein!
Das ist der wichtigste Punkt!
Blutverdünner verhindern nicht:
- Arteriosklerose
- Ablagerungen
- Gefässverengungen
- Entzündungen in Gefässen
Sie verhindern nur, dass sich auf einer bestehenden Verengung ein Gerinnsel bildet, das das Gefäss komplett verschliesst.
Das heisst:
- Die Verengung bleibt bestehen.
- Die Ursache bleibt bestehen.
- Das Risiko bleibt bestehen.
!Deshalb sterben Menschen trotz Blutverdünnern weiterhin an Herzinfarkt und Schlaganfall!
Warum sterben Menschen trotz Blutverdünnern an Herzinfarkt oder Schlaganfall?
Weil die Grundursache nicht behandelt wird:
- chronische Entzündung
- arterielle Verkalkung
- Stoffwechselprobleme
- Bewegungsmangel
- Stress
- Ernährung
- Darmflora‑Störungen
- Vitalstoffmängel
Blutverdünner verhindern nur die Folge (Gerinnsel), nicht die Ursache (Gefässschäden).
Sie sind ein Sicherheitsnetz – kein Reparaturmechanismus.
Welche Risiken haben Blutverdünner?
Alle Blutverdünner erhöhen das Risiko für Blutungen:
- innere Blutungen
- Magenblutungen
- Hirnblutungen
- starke Blutungen nach Stürzen
- Blutungen nach kleinen Verletzungen
- Menschen meinen, dass mit Blutverdünner alles gut bleibt. Ein grosser Irrum, der oft Leben kostet.
Gerade ältere Menschen haben ein hohes Sturzrisiko – und Blutverdünner machen jeden Sturz gefährlicher.
Baby‑Aspirin gegen Krebs?
Viele Menschen nehmen „Baby Aspirin“ (ASS 100 mg) in der Hoffnung, Krebs vorzubeugen.
Die Realität:
- Die Daten sind widersprüchlich.
- Der Nutzen ist gering oder unklar.
- Das Blutungsrisiko bleibt hoch.
- ASS schädigt die Magenschleimhaut und erhöht das Risiko für Magenblutungen.
ASS wird heute viel seltener zur Primärprävention empfohlen, weil die Risiken oft grösser sind als der Nutzen.
Warum bekommen trotzdem so viele Menschen Blutverdünner?
Weil das medizinische System auf Risikoverwaltung ausgelegt ist, nicht auf Ursachenbehandlung.
Blutverdünner:
- sind einfach zu verschreiben
- sind gut erforscht
- senken das Risiko für Gerinnsel
- passen in Leitlinien
- sind schnell, klar, standardisiert
Was sie nicht tun:
- Gefässe reparieren
- Entzündungen senken
- Stoffwechsel stabilisieren
- Lebensstil verbessern
- Ursachen beseitigen – ungesunde Ernährung, Stress und Bewegungsmangel kann nicht behoben werden
