Vor über zehn Jahren überholten Zuchtgarnelen die Wildfänge, sodass 2016 zwei Drittel der weltweiten Garnelenproduktion aus Zuchtbetrieben stammten. Die grössten potenziellen Gefahren für die Lebensmittelsicherheit bei der Garnelenzucht sind Infektionskrankheiten, chemische Verunreinigungen und Rückstände von Tierarzneimitteln.
Garnelen sind zwar die zweithäufigste Quecksilberquelle, liegen aber deutlich hinter Thunfisch. Hinsichtlich verbotener Pestizide, Flammschutzmittel und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Gesundheitsrisiken beim Verzehr von Garnelen. Die Grenzwerte für die verbotenen Pestizide Chlordan, DDT, Heptachlor, Aldrin, Dieldrin und Endosulfan wurden überschritten. Diese Werte basieren auf Worst-Case-Szenarien, allerdings unter der Annahme, dass man täglich nur 3,5 Gramm Garnelen isst – das entspricht etwa einer einzelnen Garnele oder einer Portion alle zwei Wochen. Der Verzehr einer einzigen Garnele kann die bis zu 50-fache Menge an DDT enthalten, die als sicher gilt. Gleiches gilt für Flammschutzmittel sowie Naphthalin und Benzopyren.
Und weil das noch nicht reicht kommt PFAS (Langzeitchemikalien) hinzu.
Quelle: https://nutritionfacts.org/video/is-shrimp-good-for-you-pollutants-and-food-safety/