Japanische Registerstudie dokumentiert schwere Langzeitschäden nach COVID-Impfung. (Wohlverstanden nach den Impfungen, nicht durch das Corona-Virus.)
Eine neue, umfassende Registerstudie aus Japan sorgt für Aufsehen. Erstmals werden in grösserem Umfang klinisch eindeutig zugeordnete Fälle eines sogenannten Post-COVID-19 Vaccination Syndrome (PCVS) systematisch erfasst – mit teils schweren und langanhaltenden Beschwerden.
Die Forscher untersuchten 179 Patienten aus 14 Kliniken, bei denen die Symptome als „klinisch definitiv“ im Zusammenhang mit der Impfung eingestuft wurden.
Insgesamt wurden 493 Nebenwirkungen dokumentiert – im Durchschnitt mehrere pro Betroffenem. Die häufigsten Symptome: Chronische Fatigue (anhaltende Erschöpfung) Brain Fog (Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen, Wortfindungsstörungen, verlangsamtes Denken), Schwindel, Schmerzen in Armen und Beinen.
Besonders auffällig ist der hohe Anteil neurologischer Beschwerden.
Verlauf und Prognose:
Die Symptome treten nicht immer sofort auf: Bei 69,4 % beginnen sie innerhalb der ersten 90 Tage. Bei 12,4 % erst nach mehr als einem Jahr. 14,6 % der Fälle werden als schwer eingestuft. Bei 29,4 % der Betroffenen bessern sich die Beschwerden gar nicht.
Ein Teil der Patienten bleibt somit dauerhaft beeinträchtigt.
Warum die Studie besonders aussagekräftig ist.
Sie basiert auf einem realen klinischen Register, verwendet standardisierte MedDRA-Klassifikationen und erfasst explizit auch verzögerte und langfristige Verläufe. Damit geht sie deutlich über blosse Verdachtsmeldungen hinaus.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/search/?term=Post-COVID-19+Vaccination+Syndrome
Internationale Einordnung.
Ähnliche Beobachtungen kommen auch aus anderen Ländern, darunter den USA. Dort gibt es Hinweise auf Immun-Dysregulation, erhöhte Autoantikörper und mögliche Gerinnungsstörungen.
Das Bild verdichtet sich:
Bei einer Subgruppe von Geimpften scheint ein eigenständiges, multisystemisches Syndrom vorzuliegen – kein Massenphänomen, aber auch kein reines Einzelfallgeschehen.
Juristische Folgen:
Auch rechtlich bewegt sich etwas. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs macht deutlich: Die pauschale Berufung auf ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis reicht in Einzelfällen nicht mehr aus. Hersteller müssen umfassend Auskunft geben – ein Urteil mit möglicherweise weitreichenden Konsequenzen.
Fazit: Die japanische Studie liefert eine der ersten systematischen, klinisch fundierten Beschreibungen des Post-Vac-Syndroms. Sie zeigt, dass bei einer kleinen, aber relevanten Gruppe von Geimpften schwere, langanhaltende und teilweise nicht rückbildungsfähige Beschwerden auftreten können. Die wissenschaftliche und juristische Aufarbeitung dieses Phänomens hat gerade erst begonnen.