Aktuelle Daten zeigen Zunahmen bei Endometriumkarzinom (Gebärmutterkrebs), Brustkrebs, Nierenkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Doch das Alarmierendste ist nicht nur die Inzidenz – es ist die Sterblichkeit. Das National Cancer Institute hat darauf hingewiesen, dass der Anstieg der Todesfälle in jüngeren Altersgruppen besonders bei Dickdarm- und Gebärmutterkrebs auffällt.
Die American Cancer Society warnt seinerseits vor einer relevanten Veränderung in der Epidemiologie: Die Krebsinzidenz bei Frauen unter 50 Jahren liegt derzeit 82 % höher als bei Männern desselben Alters, hauptsächlich getrieben durch Brust- und Schilddrüsenkrebs.
Dies ist kein geringfügiger Befund. Es ist eine Veränderung des Musters. Wenn Krankheiten, die traditionell mit höherem Alter assoziiert werden, in jungen Bevölkerungsgruppen auftreten — und töten —, dann lautet die Frage nicht, ob etwas anderes passiert – die Frage lautet: Welche Faktoren verändern das Verhalten dieser Krankheiten so rasch? Diese Tendenz zu ignorieren, wird sie nicht verschwinden lassen.
Die Faktoren liegen in der Ernährung, bei den Covid-Impfungen, Umwelt, Stress u.a. Und natürlich in den Krebsbehandlungen.